Rhythmus im Homeoffice

|

© Getty Images

Wir alle sind auf der Suche: Nach dem perfekten Flow für den Arbeitsalltag. Die folgenden Tipps helfen dir, Strukturen für deinen individuellen Rhythmus im Homeoffice zu etablieren.


Der Start in den Tag im Homeoffice

Um bereits mit einem guten Flow in den Tag zu starten, hilft etwas Bewegung vor der Arbeit, vielleicht sogar Frühsport. Egal ob 10 Minuten Spazieren um den Block, ein Waldlauf, Frühsport oder Yoga – die morgendliche Aktivierung des Körpers hilft, Anspannungen abzubauen, Verspannungen vorzubeugen und der mangelnden Bewegung im Homeoffice etwas entgegenzusetzen. Die Sauerstoffzufuhr kurbelt außerdem die Kreativität an. Genauso kann Sport aber auch ein guter Abschluss des Tages sein. Dein Rhythmus entscheidet.

Richtig Platz nehmen

Das Zauberwort heißt: Wohlbefinden. Und das kann sehr individuell sein. Die einen brauchen einen festen Arbeitsplatz und die geschlossene Tür um psychologisch den Schalter umzulegen: Jetzt arbeite ich. Die anderen brauchen die Abwechslung und switchen die Arbeitsumgebung – und legen dabei den Fokus auf eine neue Aufgabe. Auch ein Mittelding ist möglich: Vielleicht brauchst du neben dem Schreibtisch noch einen Rückzugsort, wo du den Arbeitsrhythmus aktiv verändern und den Gedanken freien Lauf lassen kannst. Vielleicht ein sonniger Platz auf dem Balkon oder Garten oder eine besonders gemütliche Sitzgelegenheit abseits vom Schreibtisch. Probiere es einfach mal aus.

Freiheiten nutzen … und einfordern!

Das Homeoffice bringt viele Freiheiten. Theoretisch zumindest. Du weißt selbst am besten, wann du am allerproduktivsten bist. Und diese Zeit darfst du auch für die Bearbeitung deiner Aufgaben beanspruchen. Nichts ist produktiver als dein individueller Arbeitsrhythmus. Am besten schreibst du dir deshalb einen Zeitplan für deinen Arbeitstag im Homeoffice und legst fest, wann du konzentriert arbeiten möchtest. Kollegen sollten deinen Zeitplan respektieren. Auch wenn es sich so anfühlt: Du musst nicht durchgängig erreichbar sein. Du wirst sehen: Du kriegst deine Aufgaben schneller vom Tisch und bist in Calls automatisch befreiter. Keine Sorge: Deine Kollegen werden es verstehen.

Bewusst auf Durchzug schalten

Pausen sind so wichtig! Gönn dir, zum Beispiel wenn du dir einen Kaffee holst, einen bewussten Break. Blätter in einem Magazin herum, lies dir einen guten Blog-Artikel durch, hör Musik oder mach einen kleinen Powernap. Alles, was dem Kopf eine kurze Auszeit beschert, ist willkommen. Das gilt besonders für die Mittagspause, die du bewusst einhalten solltest und dir Zeit für sozialen Austausch und deine Lieben bietet. Übrigens: Ein absolutes Don’t: Essen vor dem Bildschirm. Gut dagegen: Über den Tag verteilt viel und ausreichend trinken, am besten Wasser. Deine grauen Zellen freuen sich über die regelmäßige Erfrischung.

Sich selbst motivieren

Wenn der Arbeitstag endet, empfiehlt es sich, die neu hinzugekommenen Aufgaben für die Woche auf die To-do-Liste zu setzen. So bannst du die wichtigsten Punkte auf Papier und musst sie nicht mehr mühselig im Kopf speichern, wo sie dich vielleicht noch um einen ruhigen Schlaf bringen. Außerdem bist du am nächsten Tag direkt startklar. Noch besser als neue Aufgaben zu notieren? An getane To-do´s einen Haken setzen. Die beste Belohnung und zugleich Motivation die es gibt. Und überhaupt: Lob ist im Homeoffice rar gesät. Klopf dir bei der Gelegenheit mal selbst auf die Schulter. Du hast es dir verdient.


Autor Sascha Otto
Sascha Otto | Redaktion | 
TERRITORY Content to Results GmbH | Gütersloh
 
Klebt seine Post-Its mit Aufgaben an die Kaffeemaschine.  

Vorheriger Artikel

Serien-Junkie

Kreativ gegen Corona

Nächster Artikel