5 Tipps für die Arbeit im Home Office

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Wenn das Büro vorübergehend ein Campingtisch im Wohnzimmer ist, ist es nicht einfach, produktiv zu bleiben. Hier sind fünf Tipps, wie du typische Fallen im Home Office umgehst.


Beim Thema Home Office war Deutschland bis vor wenigen Tagen noch ein Entwicklungsland. Gerade mal 40 Prozent der festangestellten Mitarbeiter durften von zu Hause aus arbeiten. Und von denen nutzten wiederum nur rund 40 Prozent diese Möglichkeit. Das Corona-Virus hat auch das komplett umgekrempelt: Mittlerweile arbeitet jeder zweite Berufstätige in Deutschland ganz oder teilweise im Home Office (Quelle: Bitkom). Wenn das Home Office für dich noch ungewohnt ist, helfen dir unsere fünf Don’ts dabei, dich optimal zu organisieren.

Die Don’ts im Home Office

1. Unregelmäßige Arbeitszeiten
Keine morgendliche Rush-Hour, keine unpünktlichen S-Bahnen – man hat morgens tatsächlich mehr Zeit. Es spricht also nichts dagegen, den Wecker etwas später klingeln zu lassen oder sich in Ruhe um die Kinder zu kümmern. Aber bei aller Flexibilität, die Home Office mit sich bringt, und allen Provisorien, die Corona gerade nötig macht: Setze dir feste Zeiten für die Arbeit, für die Pausen und für den Feierabend. Sonst gerät deine Work-Life-Balance ganz fix aus dem Gleichgewicht.

2. Pyjamaparty vor dem Rechner
Es ist nicht nur vor Videokonferenzen eine gute Idee, sich für den Arbeitstag im Home Office anzuziehen. Diverse Studien belegen: Kleidung beeinflusst, was andere Menschen über uns denken, aber auch unser eigenes Verhalten. Es müssen ja nicht gleich Dreireiher mit windsorgebundener Seidenkrawatte und Business-Kostüme sein. Aber der kuschelige Schlafanzug mit Häschen-Muster oder die ausgebeulte Lieblingsjogginghose helfen definitiv nicht dabei, im Kopf den Arbeitsmodus einzuschalten.

3. Mal eben schnell noch …
… spülen. Oder saugen. Oder bei Facebook schauen. Oder private Mails checken. Oder, oder, oder … Wenn du dir feste Arbeitszeiten gesetzt hast (siehe Punkt 1), dann halte sie ein und lass dich nicht ablenken. Zugegeben, das ist gerade beim improvisierten Home Office nicht immer einfach. Insbesondere jetzt, wo Kitas und Schulen geschlossen sind. Aber verschiebe alles, was du verschieben kannst, in die arbeitsfreie Zeit – genauso, wie du es an einem normalen Arbeitstag tun würdest.

4. Unordnung und Chaos
Genies beherrschen das Chaos, ist klar … Aber selbst Genies haben mehr Zeit und Energie für ihre Arbeit, wenn sie kein Chaos beherrschen MÜSSEN. Anders gesagt: Je sauberer und ordentlicher deine Arbeitsumgebung ist, desto konzentrierter und besser kannst du dort arbeiten. Den Plastikdino von deinem kleinen Sohn, der dir bei der Arbeit helfen soll, kannst du aber ruhig neben dem Laptop stehen lassen.

5. Mal eben schnell noch … Part 2
Du hast alles Mögliche für einen produktiven Arbeitstag im Home Office getan? Dann gibt es jetzt noch ein wichtiges Do: Vergiss den Feierabend nicht. Niemand kann rund um die Uhr produktiv sein. Also viel Spaß beim Spielen mit den Kindern, beim Lesen oder mit der neuen Serie beim Streaminganbieter deiner Wahl. Berufliche Mails werden morgen wieder gecheckt.


Autor Lars Lenhardt
Lars Lenhardt | Redaktion | 
TERRITORY Content to Results | Gütersloh

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